Mittwoch, 17. Dezember 2014

Und meine Lieblingsbücher 2014

Was für ein supertolles Lesejahr! Unglaublich 80 Bücher habe ich dieses Jahr gelesen und das ist zum großen Teil den ganzen tollen Trilogien oder mehr geschuldet, die ich verschlungen habe. Dazu kam, dass ich meine Liebe zu englischen Büchern wiederentdeckt habe und mich Dank des Kindle und seines integrierten Wörterbuches durch 17 Bücher im Original gelesen habe. Von dem Preis im Vergleich zur gerade in deutsch erschienenen Übersetzung mal ganz zu schweigen ... Ich habe die besten 25 für euch zusammen gestellen, vielleicht ist ja noch die ein oder andere Anregung für den Wunschzettel zu Weihnachten dabei?

Und was waren eure Lieblingsbücher in diesem Jahr?

Sonntag, 14. Dezember 2014

Meine liebsten Bücher 2014.

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch, wenn ich 2014 nicht ganz so viele Bücher gelesen habe, wir im Jahr davor, es war ein tolles Bücherjahr! Heute habe ich für Euch meine liebsten Bücher 2014 zusammengetragen:
meine liebsten bücher 2014  













Die Geschichte der Liebe lese ich gerade. Ich bin damit noch nicht durch, aber ich finde es bisher großartig und deswegen darf es schon auf die Liste meiner Liebsten! Ich werde demnächst ausführlich davon berichten. 

Vielleicht ist für ein oder andere unter Euch noch ein guter Tipp dabei?

Liebe Grüße, Bine


Montag, 24. November 2014

Buchempfehlung: Einfach unvergesslich

Ein trauriges und ernstes Buch, aber auch irgendwie tröstlich: 
"Einfach unvergesslich" von Rowan Coleman
Claire hätte nie gedacht, dass sie sich noch einmal verlieben würde. Schließlich ist sie schon über 40 und der Handwerker, der ihr Dach ausbauen soll, eindeutig jünger. Und doch passiert es. Sie und Greg heiraten und bekommen noch eine Tochter, denn Claire hat bereits Caitlin aus einer früheren Beziehung. Doch ihr Glück währt nicht lang, denn genau wie ihr Vater, trägt auch Claire das Alzheimer-Virus in sich. Und was sie früher noch als Vergesslichkeit abgetan hat, ist bald erschreckende Wirklichkeit: die tückische Krankheit zerstört nach und nach ihre Persönlichkeit.

Das Buch hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Wie wäre es, wenn man selbst an dieser Krankheit leiden würde? Kann man wirklich die Namen seiner Kinder vergessen, die Gefühle für seinen Mann? Wie ist es, wenn man in einem Augenblick im völligen Nebel tappt und im nächsten wieder vollkommen klar ist? Und merkt, wie man mehr und mehr verschwindet? Sich draußen nicht mehr sicher fühlt und der größte Verbündete die 3jährige Tochter ist, da man ihr immer ähnlicher wird. Und was bedeutet diese Krankheit für die eigene Familie?

"Ich sehe, wie ihre Miene sich verändert. Vermutlich ist sie verwirrt und verängstigt, weil sie merkt, dass ich in einer ganz anderen Wirklichkeit lebe. Und genau das ist die Perfidie dieser Krankheit: Sie vergrößert die Kluft zwischen meiner Wirklichkeit und der meiner liebsten Mitmenschen. Jeden Tag versuche ich aufs Neue, die Kluft zu überbrücken, aber irgendwann werde ich es nicht mehr können, und sie werden es auch nicht können, und irgendwann werden sie es nicht einmal mehr versuchen, weil meine Wirklichkeit die falsche ist."

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Malavita


Fred Blake, der eigentlich Giovanni Manzoni heißt, ist ein ehemaliger Mafia-Boss aus New York. Durch das Zeugenschutzprogramm wird Fred, seine Frau Maggie, seine Tochter Belle und sein Sohn Warren in ein kleines beschauliches Dorf in der Normandie verfrachtet, um sich dort zu verstecken.

Die Familie kann nicht aus ihrer Haut heraus und hat immer wieder Probleme, sich an die Regeln zu halten und ein normales Leben zu führen. Schon oft mussten sie umziehen, weil sie immer irgendwo auffileien und die Gefahr drohte, dass ihr Aufenthaltsort bekannt werden würde. Warren ist der Schreck des Schulhofs, Belle verdreht allen Männern den Kopf, Maggie, versucht ein harmonisches Familienleben den Nachbarn vorzuleben und arbeitet für Wohltätigkeitsvereine, Fred.... ja, Fred, der hat es nicht leicht. Er ist impulsiv, läßt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und verpasst jedem, der ihm dumm kommt, eine deftige Quittung. Er ist und bleibt ein Mafiosi! Und dann kommt, wie es kommen muss, denn seine Rächer sind ihm natürlich auf den Fersen...

Die Story ist sehr bildlich und voller Witz erzählt. Ich habe mich sehr amüsiert! Die Geschichte wurde bereits verfilmt!

Montag, 13. Oktober 2014

Mit Blick aufs Meer.


Elizabeth Strout reiht in diesem Roman eine Geschichte an die andere. Es geht um die Bewohner der kleinen Küstenstadt Crosby in Maine. Dort lebt z.B. Henry Knitterige, der ein glücklicher Apotheker ist und sich immer wieder rührend um seine Mitarbeiterin Denise kümmert. 

Henry ist mit Olive verheiratet, die gerne bestimmt, wo es langgeht. Sie kommt in fast jeder Geschichte vor und zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch, welches eine Zeitspanne von ungefähr 20 Jahren beschreibt. Und so werden die Sorgen, Nöte und Schicksale vieler Bewohner in kurzen Episoden erzählt, die mal mehr, mal weniger mit Henry und Olive Knitterige zu tun haben.

Mir hat der Erzählstil unglaublich gut gefallen. Es entsteht eine reale Welt, an der man mal größeres, mal weniger Interesse hat, die mal Mitgefühl und mal Abscheu in mir hervorruft. Jeden Abend war ich gespannt darauf, wessen Geschichte als nächstes erzählt wird und ob Olive wieder ihre Finger im Spiel haben wird.