Sonntag, 10. August 2014

Eine Liebe über dem Meer

Seit ich diesen Roman gelesen haben, habe ich den ständigen Wunsch einen Stift in die Hand zu nehmen und einen Brief zu schreiben. Eine Liebe über dem Meer ist ein wunderbarer Roman, der ausschließlich in Briefform geschrieben wurde.


Im Jahre 1912 erhält die Schriftstellerin Elspeth eines Tages einen Brief aus Amerika. Der Absender ist ein junger Mann namens David, der von einem Freund den Gedichtband von Elspeth geschenkt bekommen hat. David ist von den Gedichten so verzaubert, dass er ihr einen Brief schreibt um ihr seine Bewunderung mitzuteilen. Von nun an schreiben die beiden sich unendlich viele Briefe. Anfangs tauschen sie sich über Gedichte und Romane aus, beschreiben ihr jeweiliges Leben auf zwei unterschiedlichen Kontinenten und necken sich. Doch die Briefe werden intimer und persönlicher. Elspeth und David verlieben sich. 

Der erste Weltkrieg führt die beiden zusammen und trennt sie wieder. Viele viele Jahre später entdeckt Elspeths Tochter die Briefe von David und macht sich auf die Suche nach dieser alten Liebe. Sie schreibt darüber ihrem Zukünftigen, schreibt ihrem unbekannten Onkel, ihrer Oma und eines Tages David. 

Ich war tief berührt und ganz begeistert von diesem wunderschönen Roman, von der Art und Weise, wie diese Menschen schriftlich kommunizieren, von der Kraft des geschriebenen Wortes. Mein erster Gedanke, als ich die letzte Seite gelesen hatte, war: ich muss mir sofort schönes Briefpapier kaufen.




Donnerstag, 31. Juli 2014

Eine wie Alaska.

Nachdem ich im Oktober des letzten Jahres Das Schicksal ist ein mieser Verräter gelesen hatte, war mir klar, dass ich unbedingt einen weiteren Roman von John Green lesen müsse. Im April habe ich Eine wie Alaska gelesen:


Miles wechselt die Schule. Auf seiner alten Schule war er ein Außenseiter, diesmal soll alles besser werden. Kaum angekommen freundet er sich mit seinem Zimmernachbarn Chip an. Chip ist mit Alaska befreundet und bald sind die drei ein unzertrennliches Team. Chip und Alaska sind cool und scheinen vor nichts Angst zu haben. Mit den beiden trinkt Miles zum ersten Mal Alkohol, raucht seine erste Zigarette und verknallt sich in Alaska. Die selbstbewusste und schöne Alaska bezaubert Miles, sie diskutieren über Lyrik, hecken Streiche aus und sind immer nah am Schulverweis. 

Miles ist fasziniert und überglücklich und gleichzeitig mit der Freundschaft komplett überfordert.

Man fiebert mit diesem symphatischen Jungen und hofft immer, dass er das Richtige macht. Ob er es schafft, die Balance zwischen Freundschaft und nicht in den Abgrund zu stürzen schafft, das verrate 
ich nicht. Nur so viel: Der letzte Streich hat Folgen!

Die Geschichte ist voller Dramatik und Sehnsucht und beschreibt das Erwachsenwerden dreier Freunde. Ein wunderbarer Roman!


Mittwoch, 30. Juli 2014

Die Einsamkeit der Primzahlen

Die Einsamkeit der Primzahlen handelt von zwei Menschen, die in ihrer Kindheit je ein schlimmes Schicksal erfuhren und dadurch ein Leben lang geprägt sind.


Da ist zum einen Alice, deren Vater von ihr verlangt einen Skikurs zu belegen. Sie hat Angst, will nicht mit der Gruppe den Berg hinunterfahren! Sie versteckt sich, macht sich in die Hose, verunglückt und  behält für immer ein steifes Bein.

Dann ist da Mattia, ein kleiner Junge, der immer seine behinderte Zwillingsschwester im Schlepptau hat. Die anderen Kinder ärgern und hänseln ihn. Ein einziges Mal reißt er sich von der Verantwortung los, läßt sie alleine, geht weg und muss daraufhin sein ganzes Leben mit den fatalen Folgen leben.

Ihre Schicksale in den Kindertagen machen aus Alice und Mattia zwei sensible Menschen, die von ihren Mitmenschen entweder gemoppt und gequält oder allein gelassen werden. Essstörungen, Selbstverletzungen, Schuldgefühle, Sehnsüchte und Angst beherrschen Alice und Mattia, die sich eines Tages in der Schule kennen lernen. Sie gehen eine zeitlang zusammen ihren Weg, trennen sich, finden sich wieder,....

Die Geschichte der beiden wird sehr einfühlsam, ergreifend, schmerzhaft aber auch warmherzig erzählt. Ich war beeindruckt von diesem Roman.





Donnerstag, 10. Juli 2014

Buchempfehlung: Königsblut

Wer wie ich von Fantasy nicht genug bekommen kann, dem lege ich die "Königsblut"-Reihe von Karola Löwenstein ans Herz:

An ihrem 18. Geburtstag erfährt Selma, dass sie zur Magischen Union gehört und plötzlich ergibt alles einen Sinn: die Fassade eines kleine verschlafenen Dorfes, die Angst ihre Großmutter um sie und der plötzliche Tod ihrer Eltern, denn Morlems machen Jagd auf Mädchen und verschleppen sie. Allein die Schwarze Garde vermag es, sich ihnen entgegen zustellen, unter ihnen Adam Torell, zu dem Selma sich unrettbar hingezogen fühlt. Warum erwidert er ihre Gefühle nicht, obwohl sie spüren kann, dass er dagegen ankämpfen muss? Doch als ihre Großmutter ihr offenbart, dass ihre Mutter sich entgegen allen Standesregeln in einen Plebejer verliebt hatte und trotz drohender Verbannung heiratete, so dass alle ihre Nachkommen ebenfalls Plebejer werden, wird ihr klar warum, denn Adam ist Patrizier ...

"Ich liebe dich!", flüsterte er. "Ich liebe dich schon so lange. Ich hatte gehofft, es vergeht, wenn ich mich mit anderen treffe oder mit meinen Eltern das Land verlasse, aber ich habe dich jeden Tag geliebt, selbst als ich nicht bei dir sein konnte."

Ein toller Auftakt einer auf 5 Teile angelegten Serie, mit viel Phantasie und einer sehr spannenden Geschichte, die große Spannung weckt auf das, was da noch kommt.
Teil 3 erscheint im Frühjahr 2015. Die Bücher sind als eBooks für nur 2,99 € zu haben, es gibt sie aber auch in gebundener Form.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Buchthema Juli, August & September:

Das Buchthema für die kommenden drei Monate lautet:  
"Lies ein Buch, dessen Geschichte in Briefform geschrieben ist!"

Caro liest:

Bine liest:

Wir wünschen Euch viel Freude beim Auswählen und Lesen Eures Buches!
Liebe Grüße, Caro & Bine