Donnerstag, 5. Januar 2012

Buchempfehlung: Alles, was wir geben mussten


Keine leichte Kost ist das Buch "Alles, was wir geben mussten" von Kazuo Ishiguro

Ich finde es immer wieder faszinierend, wie dieser Autor es schafft, das Grauen und Versagen der menschlichen Gesellschaft in so schöne Worte zu fassen. Auch bei diesem Buch ist es so, daß man gar nicht fassen kann, was man da eigentlich liest. Es fängt so harmlos an: ein Internat in England, drei gute Freunde, die kleinen Zickereien und Boshaftigkeiten, die der Alltag mit sich bringt. Sie lernen fleißig und es wird viel Wert auf ihre kulturelle Erziehung gelegt. Aber was für eine Rolle spielt "Madame"? Warum gibt es "Betreuer" und "Spender"? Erst nach und nach erschließt sich die ganze Geschichte, die einen sprachlos und erschüttert zurück läßt. Science Fiction auf höchstem Niveau!

Kommentare:

  1. Ich fand es auch ein wunderbares Buch, obwohl es eine ganz beklemmende Geschichte beschreibt. Es ist eines der Bücher, die man nie vergisst.

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