Dienstag, 21. August 2012

Empfehlung: Meistens alles sehr schnell.

Albert kennt seine Mutter nicht. Er kennt seinen Vater Fred, aber für Fred ist Albert mehr Vater, als Sohn. Fred ist ein Kind im Rentenalter, der nichts als Lexika liest, alleine durch die Kanalisation spaziert und am liebsten an der Bushaltestelle sitzt und Autos zählt. Aber nur die grünen! Als sich herausstellt, dass Fred nur noch fünf Monate zu leben hat, zieht Albert, der im Heim aufwuchs, zu Fred, um zum einen die letzten Monate mit ihm zu verbringen, zum anderen, um endlich zu erfahren, wer seine Mutter ist. 



Parallel wird die die Lebensgeschichte seiner Vorfahren erzählt, eine traurige, teils furchtbare und dramatische Geschichte, die in einer Augustnacht 1912 im oberbayrischen Segendorf beginnt. 

Ich bin und war sehr ergriffen von diesem wunderbaren Roman, denn ich habe etwas ganz anderes erwartet. Zu Beginn dachte ich, dass diese andersartige Geschichte ein lustige Satire sei, aber dem ist nicht so. Ganz im Gegenteil. Sie hat Tiefgang, Schwere und einen ordentliche Portion Ernsthaftigkeit und trotzdem ist sie humorvoll und sehr erfrischend.

Die beiden liebenswerten Helden, Albert und Fred, sind mir sehr ans Herz gewachsen.
Mein Fazit: absolut lesenswert!

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