Sonntag, 19. August 2012

Empfehlung: Weiße Jägerin

Zu Kaiser Wilhelms Zeiten versuchte das Deutsche Reich ein Stück vom großen Kuchen "Afrika" zu ergattern und dort Kolonien unter deutscher Flagge zu führen, zu leiten, zu unterdrücken. 

Margarete Trappe, eine junge Frau, deren sehnlichster Wunsch es war, nach Afrika zu reisen und dort mit ihrem Mann Ulrich Trappe eine Farm zu kaufen und zu bestellen, ist die Grundlage der Geschichte "Weiße Jägerin".



Rolf Ackermann, der für viele namhafte Magazine und Zeitungen Europas geschrieben hat und vor seinem Roman "Weiße Jägerin" mehr Sachbücher veröffentlicht hatte, gilt als Afrikakenner. Sein Roman ist voll gepackt mit Daten und Fakten, die mir den Einstieg in diese Geschichte nicht wirklich leicht machten. Sicherlich ist es interessant zu lesen, wann sich was wo abspielte, jedoch bin ich der Meinung, dass Daten und Fakten vordergründig nicht unbedingt in einen Roman gehören. 

Nichtsdestotrotz wollte ich wissen, ob die charismatische Margarete, die 1907 nach Deutsch-Ostafrika aufbricht, um am Fuße des Kilimandscharo ihren Traum von Afrika Wirklichkeit werden zu lassen,  es schafft.  

Sie gewinnt das Vertrauen der Eingeborenen, wird Mutter von vier Kindern und entwickelt eine enorme Leidenschaft an der Jagd. Sie genießt einen guten Ruf und beherbergt viele hochrangige Besucher aus Deutschland, die mit ihr auf die Jagd gehen wollen. Sieben Jahre nach ihrer Ankunft gerät ihr Paradies in die Fänge der Weltpolitik! Der erste Weltkrieg bricht aus, was sich auch auf die Kolonien auswirkt und somit auch auf die Farm der Trappes.

Ich lese gerne Romane, die wahre Gegebenheiten zur Grundlage haben. Gleich nachdem ich das Buch ausgelesen hatte, habe ich erstmal nach Margarte Trappe und ihren Nachkommen gegoogelt. 

Solltet Ihr Interesse an Afrika-Romanen und die Geschichte der Kolonien haben, oder generell gerne Roman-Biograhphien lesen, dann kann ich Euch die "Weiße Jägerin" sehr ans Herz legen!

Herzlichen Dank, dass ich dieses Buch lesen durfte!

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