Montag, 15. April 2013

Buchempfehlung: Luftholen



Josch war früher mal verheiratet und hat einen Sohn. Doch diese glücklichen Zeiten sind lange vorbei, die Frau und der Sohn ihm längst fremdgeworden und er selbst erstickt mehr und mehr in Schulden, die ihm den Atem nehmen. Er liebt den Beruf des Schwimmmeisters, dem er in einem Freibad nachgeht und befreundet sich mit der 14jährigen Leonie, die in ihrer Freizeit Fantasyromane schreibt. Doch eines Tages geschieht ein schreckliches Unglück. Und mehr und mehr erfährt man als Leser, daß Josch wohl nicht so unschudig an seiner ganzen Situation ist, wie es zu Beginn der Geschichte erscheint. Und muss mit ansehen, wie sich die Spirale immer mehr nach unten dreht ...

Ein Buch, das harmlos beginnt und vermeintlich dahin pläschert, wie ein Tag im Freibad. Das sich aber dann mehr und mehr entfaltet und Josch und seinen Charakter entlarvt.

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