Dienstag, 8. Oktober 2013

Dienstags bei Morrie.



„Dienstags bei Morrie“ habe ich schon vor einiger Zeit gelesen. Als ich es jetzt wieder in meinen Händen hielt, habe ich mich daran erinnert, wie sehr es mich damals beeindruckt hat. Und da ich es euch gerne vorstellen möchte, habe ich es nun kurzerhand noch einmal gelesen,

Meine Lieblingspassage aus dem Buch

„Die Sache ist die: Die Leute betrachten mich als eine Brücke. Ich bin nicht mehr so lebendig wie ich früher war, aber ich bin noch nicht tot. Ich bin irgendwie.... dazwischen.“

"Dienstags bei Morrie" basiert auf einer wahren Geschichte, 1999 wurde das Buch unter dem gleichnamigen Titel verfilmt (mit Jack Lemmon als Morrie). Die DVD habe ich mir schon besorgt, bin schon gespannt wie der Film ist...

Inhalt

Der Student Mitch Albom und sein Soziologieprofessor Morrie Schwartz versprechen sich bei der Collegeabschlussfeier, miteinander in Kontakt zu bleiben. Leider gelingt ihnen dies nicht. Wie so oft nach solchen Versprechen verlieren auch sie den Kontakt zueinander!

Viele Jahre später sieht Mitch zufällig ein Fernsehinterview mit seinem alten Freund und ehemaligen Mentor und erfährt so, dass sein Lieblingsprofessor schwer krank ist.
Heilung ausgeschlossen. Er wird sterben.

Mitch hat seit seinem Abschluss den Kontakt zu den meisten Leuten aus dem College verloren. Er wurde Sportjournalist, ist in seinem Beruf sehr gefragt, verdient viel Geld, arbeitet hart. Dennoch ist er nicht so richtig glücklich. Es fehlt etwas. Das Leben, wie er es führt, füllt ihn nicht aus.

Im Herbst hält Morrie sein letztes Seminar. Er liebt seinen Beruf und seine Schüler, aber die Krankheit ist schon zu weit fortgeschritten. Morrie ist entschlossen, nicht aufzugeben und der restlichen verbleibendenden Zeit einen Sinn zu geben.

Mitch beschließt seinen Professor zu besuchen. Nach 16 Jahren steht er vor Morries Haustür. An diesem Tag beginnt Mitchs letzter Kurs bei seinem Professor.
Sie führen lange Gespräche bei denen Mitch schnell klar wird, dass er sich in eine Richtung verändert hat, die er nie für möglich gehalten hätte. Er wollte nie so oberflächlich und materialistisch werden, wie er es heute ist.

Der ehemalige Schüler und sein Mentor treffen sich nun jeden Dienstag in Morries Haus.  Sie führen tiefsinnige und intensive Gespräche über das Leben, die Liebe, über Mitgefühl und Vergebung, über Reue und Geld und wie ein perfekter Tag aussieht.  Mitch kann regelrecht zusehen, wie die Krankheit von Morrie fortschreitet Er wird immer schwächer. Dennoch verliert er seinen Humor nicht und sieht in allem das Positive. Jeden Morgen weint er zwar um seine Situation, aber dann zwingt er sich, die negativen Gefühle beiseite zu schieben und einen guten Tag im Kreise seiner Familie und Freunde zu haben.

14 Dienstage treffen sie sich. 14 Dienstage an denen sie reden, einander Zeit schenken. Dann stirbt Morrie.
***
Mein Senf zum Buch
Dienstags bei Morrie ist eine Geschichte über zwei Männer, die sich schon lange kennen, tiefe Zuneigung füreinander empfinden und sich am Ende des Lebens des Einen mit den  wichtigen Themen des Lebens beschäftigen und gemeinsam reflektieren.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Zum einen weil es zum Nachdenken anregt, und zum anderen, weil Morrie oftmals sehr humorvoll mit seiner schwierigen Situation umgeht.

***
Noch ein paar schöne Zeilen
Der Weg dein Leben sinnvoll zu gestalten, besteht darin, dich liebevollen Mitmenschen zu widmen und der Gemeinschaft um dich herum, und dich darauf zu konzentrieren, etwas zu schaffen, was dir eine Richtung und eine Bedeutung gibt.

Das Wichtigste im Leben ist zu lernen, Liebe zu geben und wie man sie in sich selbst hineinlässt.





Ich wünsche euch einen schönen Tag !!!

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Kommentare:

  1. Das hört sich richtig gut an. Ich habe es gleich mal auf meine to-read-Liste gesetzt. Danke für die Rezension.
    LG Janine

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  2. Das klingt sehr feinsinnig und nach einer Packung Taschentücher für ein
    eventuelles Tränchen zwischendurch.....viele Dank fürs Vorstellen, interessant
    das es auch bereits verfilmt wurde.....

    Herzliche Grüße
    Silberweide

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    1. ja, den Film habe ich gestern gesehen. Hat mir auch gut gefallen, drückt aber mehr auf die Tränendrüse als das Buch :-))
      Liebe Grüße
      Angela

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  3. Gekauft !!!!!
    Danke für den Tipp.

    LG Astrid

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    1. Liebe Astrid,
      das freut mich :-)
      Lg, Angela

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  4. Das Buch steht schon länger auf meiner Liste. Vielleicht sollte ich es mal weiter nach vorn rücken?! Vielen Dank für die ausführliche Vorstellung.

    Herzliche Grüße vom Lebensknäuel

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  5. Dieses Buch habe ich verschlungen, mehrfach. Es ist einfach großartig, tiefsinnig, berührend und bewegend. Und mit den besten Zitaten kann man wunderbar einen Adventskalender füllen (Und dann das Buch am 24. verschenken ;) ).

    LG

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  6. Mit eins der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe.
    LG Kristina

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