Dienstag, 17. Dezember 2013

Empfehlung: Mittelstadtrauschen

Marie Steinwedel lernt in einem Café Jakob kennen. Sie verlieben sich. Für Marie läßt Jakob Sonja sitzen, die krampfhaft versucht einen Mann für`s Leben zu finden und eines Tages auf Gery trifft. Gery arbeitet bei Essen auf Rädern und lernt so die alte Dame Hedi Brunner kennen, die Mutter von Traude Stierschneider und Anne. Traude ist Jakobs Mutter, der wiederum mit Marie zusammen ist. Marie war vor Jakob mit Joe zusammen, der ein guter Freund von Gery war. Marianne Schreyvogel ist Joes Mutter und ist mit Willi Blasbichler verwandt. Was der mit der ganzen Geschichte zu tun hat und was Anne und Norbert treiben, wer Inge Neuberger, Iljia und Wassily sind, warum es Hugo Steinwedel so schlecht geht und wie sich Joe das Leben nimmt, das darf ich an dieser Stelle nicht verraten.

Ich sage nur soviel: dieses Buch ist ein Feuerwerk an Ereignissen. Ich habe mir zwischendurch die Namen und jeweiligen Verbindungen dieser ganzen Menschen aufschreiben müssen. Immer wieder raunte ich ein Ach! während des Lesens, denn all diese vielen Menschen haben etwas mit ein einandern zu tun!

Die Geschichte spielt in Wien und im großen und ganzen geht es um Einsamkeit, Freundschaften, Sehnsüchte, Liebe, Verrat, Missbrauch und ein mysteriöses Testament. Sie ist geschrieben wie eine Art Drehbuch, schnell und auf den Punkt gebracht. 

Solltet Ihr zwischendurch den Faden verlieren, dann einfach auf das Cover schauen, denn dort sind die wichtigsten Protagonisten und deren gekreuzten Wege aufgezeichnet.

Absoluter Lesebefehl!

Mittelstadtrauschen, Margarita Kinstner, Deuticke Verlag, 288 Seiten
Kindle: Mittelstadtrauschen, Margarita Kinstner, Deuticke Verlag

Kommentare:

  1. ist schon auf dem Wunschzettel! Österreichische Debütautorinnen müssen gefördert werden :)
    Lg aus Wien (naja, fast: 5 km vor Wien), Nina

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  2. Eine österreichische Autorin? Das ist toll! Das Buch klingt interssant und kommt auch meine Liste :-)
    Liebe Grüße
    Angela

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  3. Sobald ich mich den total vertüdelten Fäden gewachsen fühle, werde ich es mir auch mal gönnen ... ;o)
    Danke für den Tipp!!!!
    Liebe Grüße
    Helga

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