Mittwoch, 30. Juli 2014

Die Einsamkeit der Primzahlen

Die Einsamkeit der Primzahlen handelt von zwei Menschen, die in ihrer Kindheit je ein schlimmes Schicksal erfuhren und dadurch ein Leben lang geprägt sind.


Da ist zum einen Alice, deren Vater von ihr verlangt einen Skikurs zu belegen. Sie hat Angst, will nicht mit der Gruppe den Berg hinunterfahren! Sie versteckt sich, macht sich in die Hose, verunglückt und  behält für immer ein steifes Bein.

Dann ist da Mattia, ein kleiner Junge, der immer seine behinderte Zwillingsschwester im Schlepptau hat. Die anderen Kinder ärgern und hänseln ihn. Ein einziges Mal reißt er sich von der Verantwortung los, läßt sie alleine, geht weg und muss daraufhin sein ganzes Leben mit den fatalen Folgen leben.

Ihre Schicksale in den Kindertagen machen aus Alice und Mattia zwei sensible Menschen, die von ihren Mitmenschen entweder gemoppt und gequält oder allein gelassen werden. Essstörungen, Selbstverletzungen, Schuldgefühle, Sehnsüchte und Angst beherrschen Alice und Mattia, die sich eines Tages in der Schule kennen lernen. Sie gehen eine zeitlang zusammen ihren Weg, trennen sich, finden sich wieder,....

Die Geschichte der beiden wird sehr einfühlsam, ergreifend, schmerzhaft aber auch warmherzig erzählt. Ich war beeindruckt von diesem Roman.





Kommentare:

  1. Das klingt ja sehr interessant. Mit dem Buch muss ich mich gleich mal näher befassen. Danke für den Tipp.
    Liebe Grüße,
    Linda :)

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  2. Ha!!!! Genau das ist die Lektüre, die ich für meinen Urlaub brauche.
    Vielen Dank für die Vorstellung. Ich liebe Bücher solcher Art.

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