Freitag, 27. März 2015

Anna & Anna

Es geht zum einen um die junge Anna, die zu Beginn des Buches 11 Jahre alt ist. Sie hat einen besten Freund, der Jan heisst und weil sich seine Eltern eines Tages trennen, zieht Jan mit seiner Mutter nach Amsterdam. Anna findet das doof und ist todtraurig. Sie und Jan schreiben sich Briefe, besuchen sich gegenseitig. Irgendwann sind sie keine Kinder mehr. Sie verlieben sich ineinander, aber sie sind getrennt und dazu noch so jung. Eine Fernbeziehung fast unmöglich.
Die ältere Anna ist die Oma der jungen Anna. Sie weiss ganz genau, was in ihrer Enkelin vorgeht. Auch die beiden schreiben sich Briefe, wenn Oma nicht da ist und wenn doch, dann haben sie einen gemeinsamen geheimen Briefkasten im Haus. Oma-Anna hat ihr linkes Bein verloren. Ausserdem ist sie Witwe, hat aber Kontakt zu einer alten Liebe. Ihrem Bein, ihrer alten Liebe und ihrer Enkelin schreibt sie regelmäßig ihre Gedanken per Brief.
So werden Briefe durch die Welt und innerhalb des Hauses verschickt. Und keinmal war ich verwirrt. Im Gegenteil. Zwischen den Zeilen der beiden Annas wird eine wundervolle Geschichte gestrickt: Eine Familiengeschichte, eine Liebesgeschichte, eine Geschichte, um das Erwachsenwerdens und eine Geschichte, die von Verlust und Ängsten erzählt. Ich bin ein großer Fan von Romanen, die in Briefform geschrieben sind. Ihr auch? -> Absolut empfehleneswert*!

Kommentare:

  1. Klingt toll! Das Buch habe ich noch ungelesen auf meinem Kindle.

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Danke für den Tipp ... hört sich gut an!
    liebe Grüße, Judith

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