Mittwoch, 18. November 2015

Sternschanze

Sternschanze: 1999 habe ich das erste und letzte Mal von Ildikó von Kürthy ein Buch gelesen: Mondscheintarif. Als ich auf der Suche nach einem neuen Buch war, fiel mit Sternschanze ins Auge. In guter Erinnerung an Mondscheintarif dachte ich nicht lange nach und kaufte. Ich hätte nicht so lange warten sollen, denn auf von Kürthy ist Verlass. Frauenroman, Liebesgeschichte, Liebeskummer, lachen, kurzweilig, viele Klischees, nette Unterhaltung!

Buchempfehlung Sternschanze | Ildikó von Kürthy | waseigenes.com




Nici macht einen großen und ziemlich blöden Fehler! Sie führt ein Luxusleben, treibt sich- auf Grund ihres höchst erfolgreichen Mannes- nur in den allerbesten Kreisen rum, hat einen Personal Trainer, wöchentliche Termine im Nagel- und Wachsstudio, läßt sich ihren Einrichtungsgeschmack von einer Wohnexpertin vorschreiben und ißt kaum bis gar nichts, damit sie rank und schlank bleibt. Sie findet dieses Leben scheiße und nimmt sich zur Abwechslung und Zerstreuung einen Liebhaber.


In der Silvesternacht kommt es zum Eklat. Von jetzt auf gleich wird sie aus ihrem schicki-lacki Leben katapultiert und muss sich neu sortieren. Sie lernt neue Leute kennen, sucht sich einen Job, trifft immer mal wieder auf ihre reichen Exfreundinnen und regelt nebenbei die Beziehung zu ihrem Liebhaber. Wie die Geschichte endet, ist ein bisschen absehbar, aber das hat mich nicht gestört. Sie ist kurzweilig, zwischendurch schreiend komisch und voller Klischees. Eben ein Frauenbuch. Ich darf jedoch an dieser Stelle erwähnen, dass auch mein Mann zwischendurch herzhaft lachen musste, als ich ihm vereinzelt Passagen vorgelesen habe. Also doch nicht nur ein Frauenroman.

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